
Nähinitiative

Neben dem Sprachkurs bietet der Verein geflüchteten Frauen die Teilnahme an einer Nähinitiative an.
Hier steht das Erlernen eines Handwerks, wirtschaftlichen Handelns und ein starkes Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund. Die Nähinitiative bietet den Frauen neben dem Bildungsaspekt eine Raum für Austausch, Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Organisiert und geleitet wird die Nähinitiative von einer deutschen Iranerin, die außerdem im Vorstandsvorsitz des Vereins sitzt.
Mit der Gründung des Vereins wurde der bereits bestehenden Nähinitiative ein wirtschaftlicher Rahmen gegeben, der den Vertrieb genähter Produkte an Unternehmen ermöglicht. So können die Teilnehmerinnen wirtschaftlich handeln und mit Unternehmen der deutschen Wirtschaft in Austausch treten. Neben Lernerfahrungen werden die Frauen für die Produktion mit einem fairen Gehalt bezahlt und haben somit
die Möglichkeit, ohne zu hohe bürokratische, sprachliche und sonstigen Hürden, auf leichtem Wege einer Beschäftigung nachzugehen.
Was wird genäht?
Beutel Taschentücher, Kissen oder Rucksäcke -
einfach zu nähende Produkte stehen grundsätzlich im Vordergrund der Initiative. Die Besonderheit der Produkte zeichnet sich durch die Geschichte der Herstellerinnen aus, sowie durch minimalistische Gestaltung und personalisierbare Designs.


Wir freuen uns über Ihre Ideen und Hilfe und versprechen Produkte mit Geschichte!
Kooperationsmöglichkeiten
Interessierte Unternehmen und Organisationen können Produkte in Auftrag geben oder mit uns in Kontakt treten, um gemeinsam über ein auf sie zugeschnittenes Produkt nachzudenken. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Mit dem dabei eingenommenen Geld wird den Frauen ein faires Gehalt ausgezahlt und die Materialkosten abgedeckt. Mitglieder und Beirat arbeiten auf ehrenamtlicher Basis, weitere Gehaltsausschüttungen finden nicht statt. In der Zeit ohne Aufträge können sich die Frauen ihren eigenen Nähideen widmen, die Materialkosten, die hier entstehen, decken wir
durch Spenden ab.