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Über uns
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Gemeinschaftlich gesellschaftlichen Wandel generieren.

Mit der Gründung von sewstain wurde ein Raum für Bildung, Sprache und Kreativität geschaffen, der die Stärke von Gemeinschaft erkennt und sie mit in seine Prozesse einbindet. Ein Raum, der eine effizientere Integration in die Wirtschaft ermöglicht. 

Unsere Geschichte

In einer vom Malteser Notdienst unterhaltenen Notunterkunft für Geflüchtete in Berlin entstand 2016 die Nähinitiative. Die Teilnehmerinnen dieses Projektes lernten gemeinsam den Umgang mit Nähmaschinen und entwickelten sich zu einer kleinen, sich gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft. 

Im September 2017 zogen einige Teilnehmerinnen aus der Geflüchteten-Unterkunft aus, wünschten sich jedoch die Fortführung des Projektes. Die Hilfsorganisation Malteser stellte Räumlichkeiten zur Verfügung und der Rotary Club Berlin Süd leistete finanzielle Unterstützung.

Dies ermöglichte den Teilnehmerinnen die entstandenen Bindungen zu pflegen und sich weiterhin dem gemeinsamen Nähen zu widmen. Ende 2018 wurde das Projekt um eine Spracherwerbskomponente in Deutsch und Farsi erweitert.

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Im Oktober 2019 wurde eine Gruppe von vier Student*innen auf das Projekt aufmerksam und entschied sich gemeinsam mit allen Teilnehmer*innen, Organisator*innen und Unterstützer*innen, eine Vision für das Projekt zu entwickeln.

Unter Berücksichtigung von Wünschen aller Mitwirkenden entstand im März 2020 der Verein sewstain. Seit seiner Gründung besteht ein konkretes Konzept, wie eine wirtschaftliche Integration bestmöglichst stattfinden kann und die Möglichkeit, im Rahmen der Nähinitiative wirtschaftlich zu handeln.

Dieses Konzept wird seit Anfang dokumentiert, um eine Reproduzierbarkeit zu ermöglichen. So stellt unser Konstrukt eine Konstellation dar, deren Funktionsweise kopiert und in anderen deutschen Städten leicht angewendet werden kann. Hierfür arbeitet das Team sewstain an einer Veröffentlichung von einem Guide, in dem unsere Arbeitsweise, unser Vorgehen und unsere Erfahrungen dokumentiert werden sollen.

Unser Verein

Im Mittelpunkt des Vereins stehen Sprachkurse für Geflüchtete, die die Integration fördern und erleichtern sollen. Parallel dazu bieten wir geflüchteten Frauen die Teilnahme an einer Nähinitiative an, bei der eine wirtschaftliche Tätigkeit mit Gehaltsauszahlung möglich ist. Eine wirtschaftliche Integration ist vor allem für Frauen von größerer Schwierigkeit. Viele Geflüchteten-Hilfen konzentrieren sich auf die Förderung männlicher Berufsbilder, weshalb es für geflüchtete Frauen schwerer ist, eine berufliche Tätigkeit auszuüben. Mit der Nähinitiative sehen wir eine Möglichkeit einen Teil zur wirtschaftlichen Gleichberechtigung auch auf geschlechtlicher Ebene beizutragen.  

Diese Tätigkeiten werden unterstützt durch das besondere Gerüst und die Struktur des Vereins. 

Ein Beirat berät auf ehrenamtlicher Basis und in unterstützender Funktion den Vorstandsvorsitz und die Mitglieder des Vereins. In unserem Rat sitzen engagierte Menschen, mit spezifischen Expertisen (bspw. Steuerberater, Übersetzer) und unterschiedlichen Kompetenzen (bspw. sozial, organisatorisch). Im Vorstandsvorsitz sitzt die Leiterin des Vereins, eine engagierte deutsche Iranerin, die seit Jahren in Kontakt mit den Teilnehmerinnen der Nähinitiative steht. Zu den Mitgliedern des Vereins zählen Menschen, mit verschiedenen Hintergründen, die dieselbe Vision teilen: eine Gesellschaft, in der geflüchtete Frauen als wertvolle Akteure auf dem deutschen Arbeitsmarkt gelten.

Erfahren Sie mehr über die Nähinitiative. 
Woher kommt der Name sewstain?

Der Name „sewstain“ ist ein Kunstwort aus den englischen Begriffen Nähen (to sew) und Erhalten (to sustain).

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